Der Torwart von Hannover 96, Robert Enke, ist tot. Er hat sich von einem Zug überfahren lassen und sich so aus dem Leben gestohlen. Es ist bedauerlich, dass er depressiv war und man ihm offensichtlich nicht helfen konnte. Ich hätte mich gefreut, wenn man ihm hätte helfen können und ihn so gerettet hätte. Niemand sollte - egal wovon - in den Tot getrieben werden.
Nur - mit welchem Recht konnte sich Herr Enke die Freiheit nehmen, in das Leben eines anderen Menschen einzugreifen und diesem Menschen das Leben zu zerstören? Ich spreche von dem Mann, den Herr Enke dazu genötigt hat, ihn mit dem Zug, den er an diesen Tag führen musste, nur weil er an diesem Tag Dienst hatte. zu überfahren.. Hat Herr Enke daran gedacht, was er dem Mann im Führerstand der Lok angetan hat? Nicht Herr Enke ist das Opfer, auch nicht der deutsche Fussball - sondern die arme Sau, die Herrn Enke überfahren musste, weil der Bremsweg eines Zuges nun mal länger ist.........
Ich finde es traurig, dass Robert Enke tot ist. Aber ich möchte auch, dass man an den armen Lokführer denkt, der für diesen Selbstmord missbraucht wurde.













