Donnerstag, 12. November 2009

Herr Enke und die Folgen

Der Torwart von Hannover 96, Robert Enke, ist tot. Er hat sich von einem Zug überfahren lassen und sich so aus dem Leben gestohlen. Es ist bedauerlich, dass er depressiv war und man ihm offensichtlich nicht helfen konnte. Ich hätte mich gefreut, wenn man ihm hätte helfen können und ihn so gerettet hätte. Niemand sollte - egal wovon - in den Tot getrieben werden.
Nur - mit welchem Recht konnte sich Herr Enke die Freiheit nehmen, in das Leben eines anderen Menschen einzugreifen und diesem Menschen das Leben zu zerstören? Ich spreche von dem Mann, den Herr Enke dazu genötigt hat, ihn mit dem Zug, den er an diesen Tag führen musste, nur weil er an diesem Tag Dienst hatte. zu überfahren.. Hat Herr Enke daran gedacht, was er dem Mann im Führerstand der Lok angetan hat? Nicht Herr Enke ist das Opfer, auch nicht der deutsche Fussball - sondern die arme Sau, die Herrn Enke überfahren musste, weil der Bremsweg eines Zuges nun mal länger ist.........
Ich finde es traurig, dass Robert Enke tot ist. Aber ich möchte auch, dass man an den armen Lokführer denkt, der für diesen Selbstmord missbraucht wurde.


Sonntag, 1. November 2009

Watt datt nich so alles gibbt bei die Bären..........

Boah, datt glaubze kaum, watt datt nich so alles gibbt.
Da war ich gestern mitti haselnuss, die wo ja meine wundervolle Frau iss unterweechs innen Tierpark in Mönchengladbach. Datt iss getz nich sonn Riesenzoo wie der in Dühsburch oder der in Gelsenkirchen oder so, nee, so einen ganz kleinen, beschaulichen, wo auch nur zweieurofuffzich Eintritt kostet und wo datt noch sonne richtich gemütliche Atzmotzfähre für die Tierkes und die Besuchers iss.

Und wie gemütlich dastt für die Bärens da iss, datt kannze auf datt Foto hier erkennen. Den Orchinaltext von den Bär habbich ma mit dazugeschrieben....... Übrichens ham die Gladbachers an den Tach gegen den HSV gewonnen, datt hat unseren Freund, der Bär wohl schon geahnt.......
 Richtich Zoff musset an den Tach auch gegeben haben und da muss ein Affe so richtich watt auffe Ohrens oder vielmehr voll inne Glockens gekricht haben......
Oder gibbet sowatt wie eine Blauklötenmeerkatze?

Sonntag, 18. Oktober 2009

Railway berichtet ausse weite Welt : heute: die Niederlande

Gestern war ich mit die haselnuss, wo ja meine süsse Frau iss, auf einen Kurztrip inne Niederlande. Wennze getz nich weiss, watt ich dammit mein, dann sach ich Dich datt. Die Niederlande, datt iss Holland. Datt Land, wo die Fussballers nur zweiter werden können und wo die Spielers vonne Natzjohnalmannschaft aussehen wie bei uns zuhause die Müllwagenfahrers.
Wir waren inne Haupstadt vonnen Kaffeehandel inn Holland, also in Venlo. Nich um bei die zwei Brüders von Venlo einzukaufen, datt tun wir nich. Gut, wir haben getz von da zwei Gläser Erdnussbutter ( oder Pindakaas, wie die Holländers dafür sagen und drei Pakete Kaffee mitgebracht, aber datt war getz nur ne Ausnahme)
Wir waren da, um auffe Einkaufsstraße von Venlo eine Porzjohn handgeschnitzte holländische Pommes zu essen und auffen Marktplatz von Venlo, den vor datt bekannte Venloer Rathaus ein großen Kaputtschieno zu trinken. Da kamen auf einmal zwei aufgetakelte Fregattens von ein älteres Semester vorbei, in hautenge Klamottens, wosse alles sehen konntes, watt die so vonne Natur oder vonnen Tittenvergrößerungsschieruhrgen haben, eben so wie  in Duisburch oder Essen auffen Straßenstrich die "Geschäftspartnerinnen" rumlaufen oder vielmehr rumstehen tun.
Sacht die haselnuss so für Spaß : ich glaub, die kannze für 50 € direkt mitnehmen..........
Sach ich: Nee, datt geht nich. Kuck ma, die rechte, die kannze nich kaufen. Datt iss doch dem Kies Ritschartz vonne Rolling Schtohns seine Omma.....

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Ein paar sind noch übrig.......


Und getz isset ma widder soweit, datt railway eine echte Meisterleistung würdigen muss. Und zwar eine eigene, die ich zusammen mitti haselnuss vollbracht habb.
Und datt kam so:
Inne Küche von unsere gemütliche Wohnung standen heute Mittach fast zwei Kilo Kartoffelns, vier richtich dicke Zwiebelns, sechs Eiers und noch son b issken Kleinkram wie Salz und Pfeffer rum.
In den Schweiss von mein Angesicht haben die haselnuss und ich die Kartoffelns mitte eigenen Hände und zwei Kartoffelschälers vonne Schale befreit und dann die vier Zwiebelns geschält.
Mitte Kartoffelreibe haben wir dann aus den Riesenberch Kartoffelns und die vier Zwiebelns eine Kartoffel-Zwiebelpampe gemacht und in den Riesenpott Pampe dann die Eiers reingemacht. Ohne die Schale vonne Eiers natürlich.
Ein paar Haferflocken kannze da noch reintun und dann kloppse die Masse nach ordenlich durchrühren in kleine Porzjohnen inne heisse, mit frisches Öl gefüllte Pfanne. Von beide Seiten schön braun braten und dann auffen Teller mit die herrlichen Reibekuchens! Mit Appelmus dabei, datt iss so mit datt leckerste wattet gibt, eine echte Meisterleistung vonne Haselnuss und mich.
Getz sind noch fümpf über. Wenn ich die per Mail verschicken könnte, dann würde ich die Lesers hier ein abgeben.
Geht aber nich, aber datt iss schon toll, wenn ich daran denk, datt getz tausende von railway-Lesers vor den Kompjuter sitzen und inne Tastatur sabbern........
Mann. war datt lecker......

Sonntag, 20. September 2009

Helden des Alltags -Gänserettung in höchster Not




Et wird Zeit für eine neue Rubbrick in mein Blog:
Meine Heldens von den Alltach, die sich jeden Tach für Andere und die Umwelt einsetzen tun.
Und der erste von meine Alltachshelden hat mit die Geschichte hier zu tun: Inne Nähe von datt Örtchen Oedt, watt ja zu Grefrath gehört und mitte inne Diaspora (also ausse Sicht von einen Schalker mitten inne Gegend vonne Borussia Mönchengladbachfans) liecht, gibbet einen anderen Ort, wo Vorst heisst. Datt iss einen Teil von Tönisvorst und in datt Örtchen Vorst, wo datt unheimlich viele Äppel gibt, datt die Vorster inne ganze Welt oder zumindest innet eigene Land die Äppel verkaufen tun, da gibbet jedes Jahr datt Apfelfest.
Da iss der ganze Kern von datt Örtchen mit Verkaufbudens und sowatt vollgestellt und dann kannze an den Sonntach einkaufen, auffe Straße anne Stände ein Pilsken schlürfen und alles kaufen, watt mit Äppel zu tun hat.
An eine sonne Bude da hattense Tiere ausgestellt und zwar Schafens, Pferdens und Gänse. Nun, mitte Äppel haben ja nur die Pferdens direkt watt zu tun und die Geschichte hat aber mitti Gänse zu tun.
Die armen Gänse, zwei wunderschöne Tiere, hattense in ein son Gehege gesperrt und datt war mitten inne Sonne und die Gänskes konnten nich ma für ein paar Minütkes innen Schatten gehen. Datt hasse die Vögels auch direkt angesehen. Die standen da in datt Gehege und hatten die Schnäbels offen und haben vor Stress gezischt und waren echt mies drauf. Durchet Federkleid hasse  sehen können, wie die Herzkes von die armen Vögel auf Höchstdrehzahl malocht haben, die armen Tierkes hatten richtich Stress und keine Schonkse für ein bissken zum Erholen gehabt.
Ich bin dann los und hab bei den Veranstalter vonnet Apfelfest ein bissken Druck gemacht, datt die Vögels bessere Bedingungen kriegen.
In die Zwischenzeit hat aber die Haselnuss, wo ja meine süsse Frau iss, sich ein Herz gefasst und ausse Nachbarschaft vonnet Gänsegehege einen Sonnenschirm gemopst und bei die Gänse gebracht. Da hatten die Tierkes erstma Schatten und man konnte sehen, datt die direkt viel weniger Stress hatten und datt datt dann viel besser für die Vögels war.
Auf datt untere Bild kannze sehen, wie die Haselnuss den Schirm bei die Gänse bringt.
Also, der erste Held von den Alltach iss meine geliebte Haselnuss - und zwar nich, weil die datt jeden Tach mit mich aushält, sondern weil die in den richtigen Augenblick datt Richtige für die armen Viechers getan hat!


Sonntag, 6. September 2009

Railway berichtet ausse weite Welt : Mal wieder der Duisburger Zoo


Gestern gabet genau datt richtiche Wetter für ein Besuch innen Zoo. Also habbich mich die Haselnuss geschnappt und bei mein Sohn angerufen, ob der mit seine Freundin mitkommt und dann sind wir mit vier Leute in meinen ollen Kombi mit den seidich weich laufenden bayerischen Sechszylinder rein und sind die paar Killemeters nach Dühsburch gefahren.
Die dicke Tale Spiegelrefleckskammara umme Hals gehängt und heftlich los, Tiere kucken und Bilders machen.
Innen Zoo, da kannze viellecht Sachens sehen, diesse sonst inne Nachbarschaft nich siehs. da gibbet Nashörners und Zebras (datt sind so Pferdkes in sonne Art Schlafanzuch) und Erdmännekes und andere Viechers.
Wir haben ein Löwenpärchen zugekuckt, wie datt kopuliert (datt iss datt wissenschaftliche Wort für poppen.
Anmerkung der Redaktion) und ein Bär beim Baden zugekuckt. Und Leutens haben wir gesehen, ich sachet Euch. Da hörsse teilweise Sprüche, glaubze. An datt Gehege mitte Tapire, Ameisenbärens und Wasserschweine, da stand sonne Familie mit eine etwas 13jährige Tochter. Die hat dann ihren Vatter gefraacht: " Samma, Pappa, gibbet da auch Wassertierens von?"
Innen Zoo von Dühsburch gibbet sogenannte Großvolieren, datt sind Riesenkäfige, wo zusätzlich zu die Vögels auch die Besucher mit reinkommen und sich dann zwischen die Vögels bewegen können. Nur die Besuchers sollen - im Gegensatz zu die Vögels - auffe Wege bleiben, weil die Vögels da Nesters bauen und Eiers reinlegen, damit datt auch bald kleine, neue Vögels gibt.
Da lief dann eine Fammiehijeh rum mit drei Kinders. Pappa und Mamma haben mitte Mobile Tellefone Filmkes gedreht, unter anderem davon, wie die drei Rotzblagen, die die dabei hatten, die Vögels rumgescheucht und geärgert haben. Echt schlimm, sowatt.

Damit meine Lesers auch watt von meinen Zoobesuch haben, habbich zwei Bilders von ganz tolle Vögels mitgebracht. Datt eine (oben) issene Schneeeule. Stark, watt die für gelbe Augens hat, nich wahr? Und datt Bild hier unten iss einen Tukan, der in datt Haus, wo der rumgeflogen iss, meinen Sohn als Freund ausgekuckt hat und der uns dann in datt Haus die ganze Zeit begleitet hat. Und weil der so wunderschöne Farbens hat, will ich den hier zeigen.........

Freitag, 4. September 2009

Railway sacht "Danke" : Die Absage


Boah, ey, et gibt keinen Stil mehr inne Bunte Republik Deuschland. Vor einige Tage habe ich innene Tageszeitung in Düsseldorf die beigefüchte Anzeige gelesen.
Die Anforderungen sind hoch, aber datt meiste davon kannich und war dann so vermessen, mich auf diese Anzeige zu bewerben. Natürlich nich so, wie ich hier schreibe, wenn ich railway bin, sondern so, wie ich datt mitte Schreiberei mache, wenn ich mein Pseudonühm abgeleecht habe und richtiges Deutsch schreiben tu. Ich hab mich richtich Mühe gemacht, einen Text für datt Anschreiben ausgedacht und auffe Tastatur von meinen Rechnenknecht hingetippst, meine Unterlagens zusammengestellt und als PDF-Datei bei die Bewerbung gepackt, mein schönstes Bildken dabeigepackt, datt frischerworbene Meikrosofft-Zerrtiefikaht eingeskennt und inne PDF-Datei umgewandelt und dann per email bei die Firma geschickt.
Gestern abend war die Antwort da:
Sehr geehrter Herr S.,
bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir passend zu unserem bestehendem Technikerteam einen jüngeren Mitarbeiter suchen.
Wir wünschen Ihnen für Ihre weitere Suche viel Erfolg.
Mit freundlichen Grüßen
Martina K.

Dazu sach ich ma folgendes:
Nein, ich habe kein Verständnis. Nich dafür, datt die Frau K. von diese Firma nich weis, datt et in unsere Bunte Republik Deutschland ein Anti-Diskriminierungsgesetz gibt und datt datt, watt die schreibt verfassungswidrich iss. Wenn die schreiben würde, datt die glaubt, datt ich mit meine vorhandenen Qualifikationen nich der richtige wäre, dann wär datt ja ok, aber als Absagegrund mein Alter, watt ja mit fuffzich noch im Rahmen iss und ich mich noch ohne Zivi selbst bewegen kann, anzuführen, datt iss schlimm und datt lassich mich nich gefallen.
Ich habe dann heute meinen Anwalt beauftragt, die Frau K. zu verklagen..........
Ach so, inne Kopie vonne Anzeige habe ich durch Unkenntlichmachen des ersten Buchstaben vonnen Firmenname verhindert, datt jemand erkennen kann, wie die Firma heisst, die auf datt Grundgesetz scheisst......

Mittwoch, 26. August 2009

Railway würdicht Meisterleistungen : FDJ-Schranze füttert Großkapitalisten



Mann, da krisse datt Kotzen, wennze datt lesen tus : der Wirtschaftministerschnösel von und zu auf und davon Guttenberch, den die CSU uns Bürgers vonne Bunte Republik Deutschland auffet Auge gedrückt hat, hat Pläne. Einen vonne Pläne iss, datt die Wirtschaft inne Zukunft keine (oder deutlich weniger) Sozialkosten für die Arbeitnehmers tragen soll. Datt heisst, datt der Mann, der inne Zeitarbeitsausbeutungsfirma malochen tut, von datt bissken Geld, watter kricht getz bald auch noch die Krankenkasse und die Rentenversicherung selbst berappen muss. Gleichzeitlig will der Schnösel auch noch, datt datt keine Mindestlöhne geben soll. Dann verdienze als einfachen Arbeiter zwar nich mehr genuch, datte mitte Fammilije davon leben kannz, darfz aber auch noch die Sozialkassen selbst bezahlen.
Ausserdem will der, datt der vergünstichte Steuersatz von sieben Protzent auf die "normalen" 19 Protzent ansteicht. Also, wennze Dir watt zu Mampfen kaufen willz, dann musse da bald auch 19 Protzent Märchensteuer drauf bezahlen. Also, die, die der auf und davon und zu Guttenberch mit seine erste Idee schon unter datt Existenzminimum gedrückt hat, die werden nachmal dafür bestraft, datt se fleissich sind und nur von den Gutterberch seine Freunde ausse Wirtschaft ausgebeutet werden........ Dem seine Partei heisst CSU, watt christlich soziale Union heisst.
Gleichzeitich musse hörn und lesen, datt dem Guttenberch seine Scheffin, die FDJ-Schranze innet Kanzleramt, also der die datt Merkel, eine Geburtstachsfete innet Kanzleramt für ein bedürftigen Menschen macht und mit den seine Freunde auffe Kosten vonnen Steuerzahler durchfüttern tut. Der bedürftige Mensch iss in den Fall kein anderer, als der Dr. Josef Ackermann, den obersten Scheff vonne Deutsch Bank, der mit anne Wirtschaftkrise schuld iss und der datt Geld vonne Kunden vonne Deutschen Bank verzockt hat und ausse ganze Sitteatzjohn nix gelernt hat............

Montag, 24. August 2009

railway lernt watt Teil zwei


Ich hab ja schomma hier erzählt, datt ich zur Zeit ma watt weniger in mein Blog schreibe, weil ich watt am Lernen bin.
Am Freitach vonne letzte Woche hatte ich dann meine erste Prüfung von insgesamt sechs Stück vonne Firma Kleinstweich.
Getz darf ich mich offitzjell Microsoft zörtifeit Technollodschi Spechellist nennen und datt Logo auf mein Briefpapier und meine Wiesittenkarten drucken....

Mittwoch, 19. August 2009

Ein neuer Award !


Zuerst ma: ett iss getz schon ein paar Tage her, datt Stumpfi mich einen Award verliehen hat und ich happ bisher keine Zeit gehabbt, mich dafür zu bedanken und datt auf meine Seite einzubauen. Dafür muss ich um Verzeihung bitten. Also, Stumpfi, nich beleidicht sein, weil ich getz erst Zeit hab.
Stumpfi schreibt zu datt Thema:
So…nun isses soweit..Vatti hat jetzt auch mal nen Weblog Award hingeschustert und würdigt dementsprechend…

Voraussetzung um diesen zu ergattern, sind folgende Kriterien…
1: Bissig, witzig…
2: Auf den Punkt gestochen…
3: Kreativität…
4: Wechselnde Themen…
5: Die Person muss sich so original wie möglich verhalten und nicht ihr Möchtegerndasein darbieten..
6: an mind. 6 Personen weiterreichen die es verdienen…( Habbich bei dat Railway gesehn und fand dat voll klasse ;-) )

Und hier meine sechs Nominees:
1. Der Blödmannsgehilfe
2. Kessi
3. Der Dosenöffner
4. Svenja and the City, die mir den Blick in eine für mich völlig unbekannte und bisher unvorstellbare Welt geöffnet hat
5. Exhausted
6. Mary Malloy

So, getz gebt datt weiter und macht andere Bloggers glücklich!